Monokristalline Solarzellen
Monokristalline Photovoltaik- oder Solarzellen sind die Klassiker der Solartechnologie. Sie werden bereits seit mehreren Jahrzehnten für die Raumfahrt hergestellt. Da sie den höchsten Wirkungsgrad haben, werden sie überall dort eingesetzt, wo höchste Effizienz gefragt ist, wie z.B. bei Satelliten die den Erdball für Jahre umkreisen. Über ein Drittel aller verwendeten Solarzellen sind heute aus monokristallinem Silizium. Der elektrische Modul-Wirkungsgrad bewegt sich zwischen 14 % und 18%. Hochleistungszellen erreichen inzwischen 21 % Wirkungsgrad. Der tatsächliche Wirkungsgrad der Module liegt allerdings bei 11,5 bis 14,6%. Bei speziellen Anwendungen (z.B. in der Raumfahrt) kann der Wirkungsgrad weit darüber liegen. Monokristalline Solarzellen sind in der Herstellung sehr teuer.
Polykristalline Solarzellen
Mehr oder weniger deutlich zu erkennen ist bei diesem Zellentyp eine Kristallstruktur, die sich aus dem Herstellungsvorgang ergibt. Polykristalline Solarzellen bestehen aus einer Scheibe eines gegossenen Siliziumblockes. Polykristalline Solarzellen sind etwas preisgünstiger in der Herstellung als monokristalline Solarzellen, dafür nicht ganz so effizient. Der elektrische Wirkungsgrad multikristalliner Solarzellen hat sich in den letzten Jahren stark verbessert und beträgt in der Regel um die 14 %. Einige Hersteller bieten jedoch bereits multikristalline Solarzellen mit einem Wirkungsgrad bis zu 16,4 % an.
Dünnschicht-Solarzellen
Dünnschicht-Solarzellen bestehen aus hauchdünnen Solarzellen-Schichten. Dabei kommen unterschiedliche Halbleiter-Materialien zum Einsatz. Dünnschicht-Solarzellen können auf unterschiedlichen Untergründen wie Metall oder Glas aufgebracht werden. Sie sind teilweise biegsam und können energieeffizient mit wenig Material hergestellt werden. Die aktuellen Produktionstechnologien nutzen das theoretische Potenzial noch nicht voll aus. Besonders das Erzielen hoher Wirkungsgrade auf größeren Flächen bereitet Probleme. Da diese Technologie noch recht jung ist, liegt noch keine Langzeiterfahrung vor.
Gleich- Wechselrichter

Der Wechselrichter wandelt den von Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um - das ist der 230-Volt-Strom, mit dem wir unsere elektrischen Geräte betreiben. Auf dem Markt werden rund 150 verschiedene Wechselrichter in verschiedenen Leistungsklassen derzeit angeboten.
Unterkonstruktion Montagesysteme

Unter Montagesystemen für Photovoltaikanlagen versteht man die Halterungen, mit denen die Solarmodule auf Dächern oder anderen Untergründen montiert werden. Neben maßgeschneiderten Lösungen gibt es eine Reihe modularer Baukastensysteme, die flexibel einsetzbar sind und dank vormontierter Teile schnell und kostensparend aufgebaut werden können. Für jede Fläche und jedes System gibt es eine passende Lösung:
- Schrägdachsysteme
- Flachdachsysteme
- Dachintegrationssysteme
- Freilandsysteme
- Nachführsysteme